{"id":204,"date":"2019-02-22T13:01:13","date_gmt":"2019-02-22T13:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rosdyfilm.com\/kinowienfilm\/?page_id=204"},"modified":"2019-10-15T19:21:43","modified_gmt":"2019-10-15T19:21:43","slug":"ueber-den-film-2-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.rosdyfilm.com\/kinowienfilm\/ueber-den-film-2-3\/","title":{"rendered":"01 &#8211; \u00dcber den Film &#8211; 02 dt Produktionsnotizen"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.17.1&#8243; background_image=&#8220;https:\/\/www.rosdyfilm.com\/kinowienfilm\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/1-KWF-Burg-Kino-Stecktafel.jpg&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.15&#8243;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.0.47&#8243; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.17.1&#8243; background_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.92)&#8220; border_color_all=&#8220;#474747&#8243; custom_margin=&#8220;|||&#8220; custom_padding=&#8220;30px|30px|30px|30px|true|true&#8220;]<\/p>\n<h1><strong>Produktionsnotizen<\/strong><\/h1>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Dreharbeiten zu KINO FILM WIEN fanden im Fr\u00fchjahr 2012 statt. Im English Cinema Haydn wurde damals gerade ein neues Kino \u2013 Saal 4 \u2013 gebaut und Christian und Herbert D\u00f6rfler gew\u00e4hrten mir Einlass. Die letzten Filmaufnahmen fanden im Sommer 2018 statt. Peter Kubelka erkl\u00e4rte mir im \u00d6sterreichischen Filmmuseum das Unsichtbare Kino. \u00a0<\/p>\n<p>Dazwischen liegen jahrelange Recherchen in den Archiven und Bibliotheken Wiens sowie bei Privatpersonen und die Suche nach Personen, die mir das Kino begreifbar machten: Ich fand sie in <strong>Anna Nitsch-Fitz<\/strong>, seit 1969 Betreiberin der Breitenseer Lichtspiele und <strong>Gerhard Gruber,<\/strong> <em>dem besten Klavierspieler den es auf der Welt \u00fcberhaupt gibt.<\/em> Kinotechniker <strong>Horst Raimann<\/strong> \u00f6ffnete mir die T\u00fcr zum Projektionsraum des Gartenbaukinos, schon 1960 war er bei der Er\u00f6ffnung mit Kirk Douglas dabei gewesen. <strong>Stefan Nehez <\/strong>f\u00fchrte mich durch das von seinem Gro\u00dfvater 1906 gegr\u00fcndete Zentral-Theater f\u00fcr Kinematographie in Wien Ottakring und erz\u00e4hlte dabei von einem Beruf, den es schon lange nicht mehr gibt \u2013 dem Kinopendler.<\/p>\n<p><strong>Christian<\/strong> und <strong>Herbert D\u00f6rfler<\/strong> zeigten mir nicht nur den Umbau ihres Kinos, dem English Cinema Haydn, sondern machten auch auf das tragische Schicksal der j\u00fcdischen Vorbesitzer, der Familie Honig, aufmerksam. <strong>Klaus Christian V\u00f6gl<\/strong> wirft ein Licht auf das Rote Wien und seine Beziehung zum Kino, aber auch auf die Zeit nach 1945 und darauf, wie die stadteigene Kinobetriebsanstalt (Kiba) von den Arisierungen der Nazis profitierte. <strong>Michaela Englert <\/strong>und<strong> Henry Ebner <\/strong>erz\u00e4hlen vom Admiral Kino einst und jetzt,\u00a0 einem jener zahlreichen Wiener Kinos, die 1938 von den Nazis enteignet worden waren.<\/p>\n<p><strong>Florian Pausch<\/strong> besucht mit uns das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Eos Kino und zeigt uns Fotos vom letzten Betriebstag 2004. <strong>Harald<\/strong> und <strong>Peter Kotas<\/strong> erinnern an ihren Gro\u00dfvater und Vater Robert Kotas (1904 \u2013 1973), dem bedeutensten Kinoarchitekten Wiens der Nachkriegszeit. Von \u00fcber 40 Kinos steht heute nur noch eines: das Gartenbaukino. <strong>Peter Kubelka<\/strong> zeigt anhand einer alten Kamera, wo das Kino in der langen Kette von Maschinen, die den Film entstehen lassen, seinen Platz einnimmt. <strong>Michael Stejskal<\/strong> vom Votiv Kino berichtet \u00fcber den Multiplex-Bauboom der Jahrtausendwende, <strong>Christof Papousek<\/strong> vom Start der Cineplexx Kinokette im Apollo Kino 1992 und dar\u00fcber, wie es weltweit heute aussieht, <em>in der neuen Zeitgeschichte des Kinos.<\/em><\/p>\n<p>Der Frage <em>Warum gehe ich ins Kino?<\/em>, der bereits 1923 <em>Wiener Kino, Das Blatt des Kinobesuchers <\/em>nachgegangen ist, gehe ich in meinen Begegnungen mit dem <strong>Publikum<\/strong> fast 100 Jahre sp\u00e4ter wieder nach.<\/p>\n<p><strong>Archivmaterial ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Films.\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>\u2013 Bei den Archivfilmen m\u00f6chte ich die Austria Wochenschau-Sammlung des Filmarchiv Austria, die Filmdokumente des \u00d6sterreichischen Filmmuseums \u00fcber Wien in den 1920er Jahren sowie die Sammlung des Filmarchiv der media wien \u00fcber die Entwicklung der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel hervorheben.<\/p>\n<p>\u2013 Fotosch\u00e4tze konnte ich in Thomas Jelineks Privatarchiv, Florian Pauschs Kinodiasammlung, beim Bildarchiv Austria, in den Fotosammlungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs und des Wien Museums sowie bei Herwig Jobst ausheben, der 1980 alle Kinos von Wien fotografiert und mich auf das Tagblatt-Archiv der Wiener Arbeiterkammer aufmerksam gemacht hat, das 2002 an die Wienbibliothek \u00fcbertragen wurde.<\/p>\n<p>\u2013 eine reichhaltige Plakatsammlung konnte ich in der Wienbibliothek durchforsten, Zeitungen und Zeitschriften wie <em>Das Kino-Journal<\/em> (1908 \u2013 1938), die <em>Kinematographische Rundschau<\/em> (1909 \u2013 1916) und <em>Der Kinobesitzer<\/em> (1917 \u2013 1919) in der \u00d6sterreichischen Nationalbibliothek und im Theatermuseum nachlesen.<\/p>\n<p>\u2013 \u00a0spannende Textdokumente wie <em>Die Entwicklung des Wiener Kinowesens<\/em> \u2013 <em>eine R\u00fcckschau aus dem Jahre 1929 auf das Jahr 1896<\/em> oder <em>Kinopendler an der Arbeit <\/em>bzw.<em> Feier<\/em><em>liche Er\u00f6ffnung des FORUM Kinos &#8230; <\/em>werden von Sprecher\/Innen gelesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Produktionsnotizen \u00a0 Die ersten Dreharbeiten zu KINO FILM WIEN fanden im Fr\u00fchjahr 2012 statt. 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