{"id":48,"date":"2019-10-30T21:49:35","date_gmt":"2019-10-30T21:49:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rosdyfilm.com\/dljvd\/?page_id=48"},"modified":"2019-11-01T19:40:56","modified_gmt":"2019-11-01T19:40:56","slug":"01-drohobytsch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.rosdyfilm.com\/dljvd\/01-drohobytsch\/","title":{"rendered":"01 Ueber den Film &#8211; 03 Die Stadt Drohobytsch"},"content":{"rendered":"\n[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.3&#8243; background_image=&#8220;https:\/\/www.rosdyfilm.com\/dljvd\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/01_poster.jpg&#8220; background_position=&#8220;top_center&#8220; custom_margin_tablet=&#8220;&#8220; custom_margin_phone=&#8220;&#8220; custom_margin_last_edited=&#8220;on|desktop&#8220; custom_padding=&#8220;84px||84px||true|false&#8220; custom_margin__hover_enabled=&#8220;off|desktop&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.0.3&#8243; background_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.9)&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.0.3&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.3&#8243; custom_padding=&#8220;0px|30px|0px|30px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; custom_padding_last_edited=&#8220;on|phone&#8220; custom_padding_tablet=&#8220;22px||22px||true|true&#8220;]<p><strong>Die Stadt Drohobytsch<\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund von Salzvorkommen vor mehr als 900 Jahren gegr\u00fcndet, ist Drohobytsch heute mit rund 80.000 Einwohnern eine vorwiegend von Ukrainern bewohnte Stadt, ca. 90 km s\u00fcdwestlich von Lemberg. Heute leben in Drohobytsch, laut Alfred Schreyer, noch ungef\u00e4hr 1.250 Polen und 65 Juden. In der Zwischenkriegszeit z\u00e4hlte die Stadt ungef\u00e4hr 42.000 Einwohner. Ein Drittel Polen, ein Drittel Ukrainer und ein Drittel Juden. Der Zweite Weltkrieg brachte den gro\u00dfen Einschnitt: 5.000 Juden wurden nach Belzec deportiert und vergast, 11.000 im Wald von Bronitza erschossen. Die polnischen Einwohner fl\u00fcchteten bzw. wurden vertrieben und Ukrainer aus den umliegenden D\u00f6rfern siedelten sich an.<\/p>\n<p>Seit der Teilung Polens (1772) lag die Stadt im \u00f6sterreichischen Kronland Galizien. Von 1918 bis 1939 geh\u00f6rte sie wieder zu Polen. Im September 1939 geriet sie f\u00fcr kurze Zeit unter Naziherrschaft, ehe sie, so wie es der Hitler\/Stalin-Pakt (August 1939) vorschrieb, an die Sowjets ging. Die Sowjets blieben bis Juni 1941<strong>,<\/strong><span>\u00a0<\/span>mussten aber dann vor den Nazis weichen, die ihren Judenvernichtungsplan in der Stadt in die Tat umsetzten. Im August 1944 kamen wiederum die Sowjets und blieben bis 1991. Seitdem geh\u00f6rt Drohobytsch zur 1991 gegr\u00fcndeten unabh\u00e4ngigen Ukraine.<\/p>\n<p>Mitte des 19. Jhs. wurden im benachbarten Borislaw bedeutende Erd\u00f6lfunde gemacht. Es kam zu einem \u00d6l-Rausch, der Kapitalisten aus aller Welt anzog. Man f\u00f6rderte in Borislaw, baute sich seine H\u00e4user und Villen in Drohobytsch, wo auch die meisten Raffinerien angesiedelt waren, und ging auf Kur ins benachbarte Truskawec. Bruno Schulz, der polnische Autor j\u00fcdischer Herkunft, machte in seinen Werken<span>\u00a0<\/span><em>Die Zimtl\u00e4den<span>\u00a0<\/span><\/em>und<span>\u00a0<\/span><em>Sanatorium zur Todesanzeige<\/em><span>\u00a0<\/span>Drohobytsch zu einem Begriff f\u00fcr die Weltliteratur.<\/p>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt Drohobytsch Aufgrund von Salzvorkommen vor mehr als 900 Jahren gegr\u00fcndet, ist Drohobytsch heute mit rund 80.000 Einwohnern eine vorwiegend von Ukrainern bewohnte Stadt, ca. 90 km s\u00fcdwestlich von Lemberg. Heute leben in Drohobytsch, laut Alfred Schreyer, noch ungef\u00e4hr 1.250 Polen und 65 Juden. In der Zwischenkriegszeit z\u00e4hlte die Stadt ungef\u00e4hr 42.000 Einwohner. 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